Kollektion

Entdeckungen und Überraschungen

Die gesamte Kollektion des Westfries Museum umfasst 30.000 Objekte. Zusammen lassen sie ein Bild der Kulturgeschichte der Region Westfriesland entstehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit zwischen 1500 und 1800, dem Beginn, der Blüte und dem Niedergang des Goldenen Zeitalters.

Einen wichtigen Teil der Kollektion bilden die Objekte, die mit der Verenigde Oostindische Compagnie in Verbindung stehen.

Dass die Niederländische Ostindien-Kompanie (V.O.C.) Handelskontakte zwischen dem Fernen Osten und der Republik pflegte, ist bekannt. Weniger bekannt ist hingegen, dass die Kompanie auch innerhalb Asiens ein weitverzweigtes Handelsnetz unterhielt. Eigentlich war die Niederländische Ostindien-Kompanie das erste multinationale Unternehmen mit eigenen Aktien. 1680 standen allein in Asien rund 22.000 (!) Mann im Dienst der Kompanie. Die Bestrebungen, das Monopol für die in den Handel zu bringende Produktion zu erringen, führten im 17. Jahrhundert zu einem enormen Wachstum. Im Laufe des 18. Jahrhunderts verschlechterte sich die Situation der Kompanie aufgrund des wirtschaftlichen Rückgangs in der Republik sowie infolge von Schmuggel, Verlust der uneingeschränkten Herrschaft über die Weltmeere und Vertragsumgehungen.

Die Direktoren und die oberen Ränge der V.O.C. wurden häufig porträtiert, wie unter anderem das Kamingemälde von John de Baen und das Porträt von Jan Pietersz. Coen (wahrscheinlich von Jacob Waben) zeigen. Von den hunderttausenden Seeleuten der Kompanie kennen wir jedoch nur die Namen, nicht die Gesichter. Ohne sie wären die langen Fahrten nach Asien im 17. und 18. Jahrhundert nicht möglich gewesen.

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